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Starthilfe für die Allerkleinsten

Die meisten Schwangerschaften verlaufen recht unkompliziert. Aber eben nicht alle. Das SRH Zentralklinikum Suhl ist mit seinem Perinatalzentrum Level 1 auch auf die extremsten Frühchen vorbereitet.

Annalena träumt. Von Zeit zu Zeit kräuselt sich ihr kleiner Mund, und sie seufzt tief; die dünnen ­Beinchen strampeln im Schlaf immer mal wieder wild. Dass Oberärztin Anette Meurer sie untersucht und dabei sanft die zwergenhafte Windel wechselt, bekommt das zwei Wochen alte Baby gar nicht mit. Der ganz normale Schlaf eines ganz normalen Säuglings, möchte man meinen. Wäre da nicht der dünne Infusionsschlauch, der unter dem Verband am rechten Arm herauslugt und den Winzling mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Oder die kleine Atemmaske über der Nase, die dem Kind beim Luftholen hilft. Durch eines der hellen Stricksöckchen schimmert rotes Licht: Sensoren unter Annalenas Fußsohle erfassen permanent all ihre Vitalfunktionen vom Herzschlag bis zum Sauerstoffgehalt des Blutes und zeichnen Kurven auf die Monitore über dem Brutkasten. Nur ein paar Meter weiter laufen dieselben Daten zentral von allen Kindern am Sta­tionstresen der neo­natologischen Intensivstation ein. Weil Annalena etliche Wochen zu früh zur Welt kam und mit ihren aktuell 900 Gramm noch deutlich zulegen muss, bleibt sie keine Sekunde unbeobachtet.

Dass das Frühchen hier in aller Ruhe aufholen kann, was seinem Körper noch an Reife fehlt, und dass es eine reelle Chance hat, später ein ganz normales Leben zu führen, liegt unter anderem an der Spezialversorgung, die es für Frühgeborene seit über 30 Jahren im Perinatalzentrum des SRH Zentralklinikums Suhl gibt. „Äußerlich ist an den Kleinen alles dran, aber die inneren Organe wie Lunge, Niere, Gehirn und der Verdauungstrakt müssen sich noch vollständig entwickeln“, sagt Chefarzt Wolf-Dietrich Gaßdorf, der am Zentralklinikum die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und – zusammen mit Dr. Matthias Schmidt (siehe auch Interview Seite 20) – das Perinatalzentrum leitet. Ganz so wie im Mutterleib bekommt die Medizin das noch nicht hin. Aber man versuche, dem möglichst nahezukommen, erklärt Gaßdorf. In den letzten 15 bis 20 Jahren sind enorme Fortschritte gemacht worden. So kann zum Beispiel Surfactant, eine wichtige Substanz, die in den Frühchenlungen noch fehlt, mittlerweile hergestellt werden. „Das machte das Überleben der Allerkleinsten überhaupt erst möglich.“

Höchste Anforderungen für Level 1

Gaßdorf und sein Team sind auf die Betreuung der extremsten Frühchen spezialisiert: die, die bei der Geburt weniger als 1.250 Gramm auf die Waage bringen, oder die, die nur bis zur 28. Woche im Mutterleib geblieben sind. „Level 1“ heißt diese Versorgungsstufe (siehe Kasten rechts) und ist die Kategorie mit den strengsten Anforderungen in Sachen Ausstattung und Personal. So muss das Zentrum beispielsweise von einem anerkannten Neonatologen und einem speziell ausgebildeten Geburtshelfer geleitet werden, ein großer Anteil der Pfleger und Krankenschwestern muss auf Kinderintensivpflege spezialisiert sein. Kreißsaal, OP und Intensivstation müssen dicht beisammen liegen, rund um die Uhr Spezialisten parat stehen. In Suhl gibt es auf der Station 3.5 elf Intensivplätze, sieben davon mit Beatmungsmöglichkeiten, und acht Brutkästen, von denen jeder so viel kostet wie ein Kleinwagen, sowie elf Nachsorgebett­chen mit entsprechenden Mutter-Kind-Zimmern. Dort werden die Kleinen so lange weiter aufgepeppelt, bis sie zum Beispiel ohne Problem selbst trinken und die Körpertemperatur halten können.

„Die technischen und die Hygiene-Standards für die Neo­natologie sind enorm hoch“, stellt Chefarzt Gaßdorf fest und verweist nicht ohne Stolz auf die zahlreichen Neuerungen der letzten Jahre. Neben neuen Inkubatoren hat die Klinik modernste Überwachungs- und Beatmungsgeräte angeschafft und die elektronische Patientenakte eingeführt. So haben Ärzte und Schwestern immer die komplette Patien­tenhistorie zur Hand. Die Milchküche, wo die Fläschchen für die Kleinen penibel vorbereitet werden, wurde räumlich direkt an die Station angedockt und ein paar Flure weiter ein kleiner, ­hochmoderner Laborautomat eingebaut, in dem alle Werte – vom Blutzuckerspiegel über Blutgase bis hin zum Mineralien­gehalt – schnell verfügbar ermittelt werden können, sodass sie zum Beispiel für die tägliche Visite zur Verfügung stehen.

2013 kamen 26 sehr leichtgewichtige Frühchen zur Welt, neun von ihnen wogen sogar weniger als ein Kilo. Das Suhler Peri­natalzentrum ist im Vergleich zu den Universitätskliniken damit eines der kleineren Level-1-Häuser, kann aber bei den Behandlungsergebnissen gut mithalten. Eine Studie aus dem vergangenen Jahr, bei der ehemalige Frühchen nach zwei Jahren auf ihre kognitiven und motorischen Fähigkeiten hin nachuntersucht wurden, ergab: Fast 88 Prozent der kleinen­ Mädchen und 56 Prozent der Jungen waren in Sachen Gedächtnis, Lernfähig­keit oder Sprechen inzwischen genauso weit wie pünktlich geborene Altersgenossen. Beim Laufen, ­Balancieren oder Hantieren zeigten 71 Prozent der Mädchen und 48 Prozent der Jungen einen altersentsprechenden Stand. Das sind Werte, wie sie auch die großen Level-1-Zentren­ erreichen. 

Einmal im Jahr lädt das Zentralklinikum alle ehemaligen Winzlinge zum Wiedersehen. Zu diesen Treffen kommen immer et­liche, manche sogar noch, nachdem sie das Teenager­alter längst hinter sich gelassen haben. „Viele Kinder haben Wochen und Monate bei uns verbracht. Da wächst zwischen Eltern, Ärzten und Pflegern schon ein gewisses Band“, meint Gaßdorf. „Und bei diesen Frühchen-Treffs ist es dann immer schön zu sehen, was aus den Kindern geworden ist.“

 

Frühe Zusammenarbeit sichert Qualität 

Dass Suhl bei der Entwicklung auch der Allerkleinsten so gute Resultate erzielt, erklärt Chefarzt Wolf-Dietrich Gaßdorf mit der jahrzehntelangen Erfahrung und mit der Spezialisierung des Hauses. A und O ist für ihn die enge Zusammenarbeit aller Disziplinen. Schon wenn eine Schwangere von ihrem heimischen Arzt wegen möglicher Probleme eingewiesen wird, ziehen die Gynäkologen die Neonatologen und bei Bedarf die Kinderchirurgen hinzu. Gemeinsames Ziel aller: die Schwangerschaft so weit wie möglich zu verlängern. Kommt das Baby nach der 32. bis 34. Woche, sind seine Organe schon recht weit entwickelt und es braucht meist nicht mehr das volle Intensivpaket. Weil die Schwangerschaft von den Ärzten eng begleitet wird, kann die Geburt meist gut vorbereitet und terminiert werden. Zur Entbindung stehen dann alle Fachdisziplinen bereit, um falls nötig ihren Part beizutragen.

Doch nicht nur medizinisch ist der frühe Einstieg der Geburtshelfer sinnvoll. Auch die Schwangeren wissen das zu schätzen, wie Alexandra Marx bestätigt. Die 37-jährige Ilmenauerin wurde im Sommer von ihrer Ärztin in die Klinik eingewiesen, weil ihre Drillingsschwangerschaft nicht ganz rundlief. Sie erinnert sich gerne daran, wie gut ihr die frühzeitige Information getan hat: „Als werdende Mutter ist man unglaublich aufgeschreckt. Oh Gott, was passiert, wenn die Babys viel zu früh kommen? Chefarzt Gaßdorf und sein Team haben mir dann ausführlich erklärt, was man für die Kinder alles tun könne, selbst wenn sie sofort kämen. Das hat mich unglaublich beruhigt.“ Eine Schwangerschaft an sich ist schon eine hochemotionale Angelegenheit, weiß Frauenheilkundler Matthias Schmidt. „Aber eine Frühgeburt ist für die Eltern oft ein zusätzlicher Schock.“ So etwas Unerwartetes müsse erst einmal verarbeitet werden. 

Und so geht es in der Neonatologie nicht nur darum, dass allerneueste Technik zum Einsatz kommt. Da traut man den Frühgeborenen heutzutage ohnehin sehr viel mehr zu als noch vor 20 Jahren. Statt künstlicher Beatmung kommen sehr viele schon mit einer reinen Atemhilfe aus, die die kleinen Lungen viel weniger belastet.

Eltern ganz intensiv mit dabei

Ebenso wichtig wie die Apparatemedizin ist, dass die zwischenmenschliche Betreuung für Eltern und Kind stimmt. Die sanfte, entwicklungsfördernde Pflege hat stark an Bedeutung gewonnen. „Deshalb geht es auch nicht nur um uns Ärzte. Die Kompetenz des Pflegepersonals ist für die Entwicklung der Kinder immens wichtig“, sagt Wolf-Dietrich Gaßdorf, der seit über 30 Jahren Frühgeborene behandelt und sich auf diesem Gebiet spezialisiert hat. So lässt sich zum Beispiel durch spezielle Lagerungs­techniken und frühe Physiotherapie die Entwicklung der Frühchen entscheidend fördern. Und durch jede Menge Hautkontakt. Im Intensivzimmer steht eigens ein spezieller Liegestuhl bereit, auf dem die Eltern oder die Intensivschwestern den Nachwuchs bequem im Arm halten und intensiv bekuscheln können. Selbst die Allerkleinsten werden, warm verpackt in Lammfell, regelmäßig für Streicheleinheiten aus ihren Inkubatoren genommen. 

Dass die Eltern ganz eng begleitet und in die Pflege der Frühchen einbezogen werden, ist nicht nur gut fürs Kind, sondern auch für die Großen, bestätigt Fünffach-Mama Alexandra Marx. „Wenn man nach der Geburt mit Babyblues aufgewühlt in seinem Zimmer sitzt und weint, weil man denkt, man schaffe das alles nicht und man mache diese winzigen Kinder kaputt, wenn man an ihnen rumhantiert, dann tut es unglaublich gut, wenn einen die Schwestern in den Arm nehmen, den Rücken streicheln und beruhigen,“ erinnert sie sich. „Das hat man längst nicht mehr überall.“ 

Im Juli sind Amalia, Èloise und Leandra per geplantem Kaiserschnitt auf die Welt gekommen. Acht Wochen zu früh, aber trotzdem schon vergleichsweise proper. In etwa, so erklärt Neonatologe Gaßdorf, bleiben Frühchen bis zu ihrem errechneten Geburtstermin in der Klinik. Alexandra Marx konnte ihr munteres Trio schon nach sechs Wochen mit nach Hause zum Papa und den beiden älteren Schwestern nehmen. Bis dagegen Annalenas Eltern ihren Nachwuchs einpacken können, wird es noch einige Zeit dauern. Bis dahin sind noch etliche Kuschelrunden auf der Wohlfühlliege auf Station 3.5 nötig.

Von Ulrike Heitze

Die richtige Klinik fürs Baby

In Deutschland gibt es für die Betreuung von Neu- und Frühgeborenen vier Versorgungsstufen. Für jede ist penibel vorgegeben, wie die Krankenhäuser ausgestattet sein müssen, um solche Schwangeren und Babys aufnehmen zu dürfen. 

Stufe I:
Extrem-Frühchen mit einem Geburts­gewicht unter 1.250 Gramm und einer mutmaßlichen Geburt vor der 29. Schwangerschaftswoche gehören in ein Perinatalzentrum Level 1. Ebenso schwer erkrankte Mütter oder Babys sowie Drillinge unterhalb der 33. Woche sowie alles ab Vierlingen.

Stufe II:
Frühgeborene, die bei der Geburt zwischen 1.250 und 1.499 Gramm wiegen oder zwischen der 29. und 32. Schwangerschafts­woche erwartet werden, können in Peri­natalzentren Level 2 betreut werden.

Stufe III:
Wird ein Geburtstermin zwischen der 32. und 35. Schwangerschaftswoche angenommen und ein Gewicht ab 1.500 Gramm aufwärts erreicht, können Babys in einem Krankenhaus mit einem perinatalen Schwerpunkt zur Welt kommen. Das wäre zum Beispiel eine Geburtsklinik mit angeschlossener Kinderklinik.

Stufe IV: 
Schwangere ab der 36. Woche, bei denen keine Komplikationen zu erwarten sind, dürfen in einer reinen Geburtsklinik entbunden werden. Darunter fallen etwa 90 Prozent aller Geburten.

Eine bundesweite Übersicht bietet: www.perinatalzentren.org

Ein neuer Chef für die Frauenklinik

Dr. Matthias Schmidt ist ab Januar 2015 neuer Chefarzt und Leiter der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtsmedizin am SRH Zentralklinikum Suhl. Gemeinsam mit Wolf-Dietrich Gaßdorf wird er auch das Perinatalzentrum leiten. Schmidt arbeitete bereits über 23 Jahre am Zentralklinikum und kehrt nach acht Jahren, in denen er Chefarzt am Ameos Klinikum in Halberstadt war, nach Suhl zurück.

Was hat sich in den letzten Jahren in der Geburtsmedizin geändert?
Viele geburtshilfliche Situationen wie die Terminberechnung, die Mehrlingsdiagnostik oder das Beckenendlagen-Management können heute geplant und mit Weitsicht angegangen werden. Risikovolle Überraschungen werden, wenn auch nicht vollständig, so aber entscheidend reduziert. Allerdings führte die Einführung dieser Diagnostikmethoden zu einer Technisierung der Schwangerschafts- und Geburtsüberwachung. Trotz aller medizinischen Fortschritte, die damit verbunden waren, entwickelte sich eine gewisse Unzufriedenheit. In der Diskussion wurde vor allem der Eingriff in die Natürlichkeit von Schwangerschaft und Geburt und die damit einhergehende Verunsicherung der Frauen beklagt. Erforderlich war deshalb der dezentere Einsatz moderner Diagnostikgeräte, aber auch eine qualitative Fortbildung der Geburtsmediziner. Die Geburt wird seit rund 25 Jahren wieder „familienfreundlicher“.

Inwiefern familienfreundlicher?
Grundsätzlich wollen die Frauen ihre Schwangerschaft und die Geburt aktiv mitgestalten. Sie möchten teilhaben an den Entscheidungen und wollen nicht bevormundet werden. Bei der Wahl der Entbindungsvariante, ob Bett-, Wasser-, Hockergeburt oder auch Schnittentbindung, ist es zum Beispiel heutzutage üblich, dass nach einer gründlichen ärztlichen Aufklärung eine gemeinsame Entscheidung getroffen wird. Längst ist die Anwesenheit des Partners im Kreißsaal normal. Die Atmosphäre in den Kreißsälen ist heute harmonischer, weniger medizinisch dominiert, akustische und optische Reizüberflutung werden nach Möglichkeit vermieden. Auf der Basis einer hohen medizinischen Sicherheit, die aber heute im Hintergrund gehalten und gewährleistet werden kann, wird das Geburtserlebnis für die Frauen und ihre Partner bewusst gestaltet. Am Ende ist es unser Qualitätsanspruch, dass eine glückliche und gesunde Mutter mit einem gesunden Kind aus der Geburts­klinik entlassen werden kann.

Welche Pläne haben Sie für das Perinatalzentrum?
Ich strebe die Weiterentwicklung der seit vielen Jahren bestehenden interdisziplinären Strukturen am Perinatalzentrum des SRH Zentralklinikums auf höchstem medizinischen Niveau und die Gewährleistung einer maximalen ­Betreuungsqualität für die uns anvertrauten Frauen und ihre Kinder an. Dafür ist für mich eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Frauenärzten und den umliegenden Frauenkliniken sehr wichtig. Mittelfristig ist das Leistungsangebot mit dem Aufbau einer modernen Abteilung für pränatale Diagnostik und Therapie zu erweitern. Bestehende personelle und apparative Voraussetzungen sind effektiv zu nutzen und ihr Ausbau im Kontext mit der Unternehmensentwicklung kontinuierlich anzustreben.

Das Perinatalzentrum Level 1 in Suhl

Zum Perinatalzentrum gehören die Klinik für Frauenheilkunde und Geburts­medizin, die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, die Klinik für Kinder­chirurgie und das Sozialpädiatrische Zentrum, das die Weiterbetreuung der Eltern und Kinder nach der Entlassung aus der Klinik übernimmt. Zusätzlich stehen Experten aus anderen Fachgebieten bereit – so etwa auf Frühgeborene spezialisierte Augenärzte, Kardiologen, HNO-Mediziner, Orthopäden, speziell ausgebildete Kinderkrankenschwestern und ein Neugeborenen-Notarztdienst. Rund 850 Kinder kommen insgesamt im Zentralklinikum pro Jahr zur Welt.

www.zentralklinikum-suhl.de/medizin-und-pflege/zentren/perinatalzentrum-level-1

Amalia, Èloise und Leandra: Die Wahrscheinlichkeit für eine Drillingsschwangerschaft ohne ­vorherige Hormonbehandlung liegt bei 1 : 7.000. Modernste Technik und viele Streicheleinheiten helfen dabei, dass sich auch die Kleinsten gut entwickeln können. Die Wollsöckchen und -mützchen stricken die Krankenschwestern in ihrer Freizeit. Auf jeden Neu­ankömmling auf der Intensivstation wartet ein kuscheliger Willkommensgruß.

Die Neonatologie beschäftigt sich mit der Neu- und Frühgeborenenmedizin und entsprechender Vorsorge.

Üblicherweise dauert eine Schwangerschaft zwischen 38 und 42 Wochen. Ein Frühgeborenes – oder auch Frühchen – kommt vor dem Ende der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Die 22. bis 24. Woche gilt als kritischer Grenzbereich. Von den ganz frühen Frühchen bis zur 26. Woche überlebt etwa jedes dritte ohne spätere Einschränkungen, ein weiteres Drittel schafft es, allerdings mit kleineren oder größeren Handicaps. 

Perinatal bedeutet „um die Geburt herum“.

Neonatologe und Chefarzt Wolf-Dietrich Gaßdorf

„Viele Kinder haben Wochen und Monate bei uns verbracht. Da wächst zwischen Eltern, Ärzten und Pflegern schon ein gewisses Band.“