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Sportlich unterwegs

Vom Hörsaal direkt zu Mercedes-AMG. Ehrgeiz und ein praxisorientiertes Studium an der SRH Hochschule Heidelberg haben Christoph Sagemüller den Einstieg in seinen Traumjob bei einem Weltunternehmen ermöglicht.

Jung, dynamisch, sportlich und in lässigen Jeans: Christoph Sagemüller lässt keine Sekunde einen Zweifel daran, dass er perfekt in diese Umgebung passt: Der 26-Jährige sitzt im Showroom von Mercedes-AMG. Um ihn herum Sportwagen der Extraklasse. Sein Arbeitgeber hat sich auf Kunden spezialisiert, für die Autos kein Mittel zum Zweck sind, sondern Sport und Adrenalin bedeuten. Wer einen Mercedes kauft, der auf dem Kofferraum das markante Logo der schwäbischen Motorenmanufaktur trägt, will Power, Beschleunigung, Geschwindigkeit. „The last slow day was yesterday“, heißt die Devise des Unternehmens – und Christoph Sagemüller, schlank und groß gewachsen, wirkt, als hätte er diesen Slogan mit der Muttermilch aufgesaugt. Seit zwei Jahren arbeitet er hier im schwäbischen Affalterbach, mitten auf dem Land, ungefähr eine halbe Stunde von der Mercedes-Zentrale in Untertürkheim entfernt.

Der Kontakt zu AMG entstand schon kurz nachdem er 2009 sein BWL-Studium an der SRH Hochschule in Heidelberg begonnen hatte. Aufgrund seiner Begeisterung für schnelle Autos hatte sich Sagemüller bei der Sportwagen-Schmiede beworben. Auch seine spätere Bachelor-Arbeit macht er für das Unternehmen. Danach direkter Berufseinstieg. Ein Jahr lang begleitet der damals 24-Jährige die Produktinformations- und Kommunikationsprozesse der Mercedes-AMG-Baureihen SL und SLK, bevor der Ruf in die Branding-Abteilung folgt. Heute ist er zuständig für Markenkooperationen und betreut Partnerunternehmen von AMG weltweit.

Viel Praxis im Studium erleichtert den Berufseinstieg

Obwohl er mittlerweile tief in seinem Berufsalltag steckt, erinnert sich der gebürtige Allgäuer noch gut an seine Studienzeit in Heidelberg: „Wenn die Dozenten aus der Praxis von ihren Fällen erzählten, habe ich das aufgesaugt wie ein Schwamm. Da hätte ich ewig zuhören können.“ Viel mitgenommen habe er dadurch für seinen heutigen Job. Vor allem ein praktisches Verständnis: „Die wissen einfach, wie es im Berufsleben funktioniert – und das hilft einem beim eigenen Start ungemein.“

Während des Mittagessens klingelt Sagemüllers Handy. Sein Vorgesetzter Mario Spitzner ist dran. Fünf Minuten Update mit dem Director of Branding & Marketing über die bevorstehende Miami Boat Show. Seinem heutigen Chef hat Sagemüller seinen Job bei AMG zu verdanken. Spitzner erkannte früh den Ehrgeiz und die Begeisterungsfähigkeit des jungen Mannes. „Für uns ist wichtig, dass Nachwuchstalente schon an der Uni praxis- und anwendungsorientiert gearbeitet haben und daher beim Einstieg in den Beruf mehr sind als reine Theo­retiker. Christoph Sagemüller ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass dies an der SRH Hochschule Heidelberg ausgezeichnet gelingt“, lobt Spitzner.

Heute arbeiten die beiden eng zusammen, telefonieren fast täglich. Manchmal auch nachts: „Wenn du mit Partnern auf der ganzen Welt Kontakt hast, kannst du durch die Zeitverschiebung praktisch 24 Stunden am Tag arbeiten“, lacht Sagemüller. Stören tut ihn das nicht: „Natürlich könnte ich mein Handy einfach ausmachen, aber hier geht es auch um die Frage, welche Ansprüche ich an mich selbst stelle und wie weit ich mich mit meinem Job identifiziere.“ Dass er das tut, beweist allein schon ein Blick auf seine Kleidung: Die schwarze Jacke ziert ein kleines Logo von AMG: „Ich bin total AMG-gebrandet. Gefühlt habe ich Tattoos von AMG auf meinem ganzen Körper“, lacht er. Kein Wunder also, dass der junge Mann auch in der Freizeit gerne brettert – im Sommer beim Windsurfing in Holland, im Winter mit dem Snowboard in den Alpen. „Leider nicht mehr so oft wie im Studium, aber auch im Job bleibt Sport als Ausgleich für mich sehr wichtig.“

Mit Understatement ins Führungskräfteprogramm

Was seine Zukunft angeht, hat Christoph Sagemüller sein nächstes Ziel bereits fest im Blick: „LEAD“, das hauseigene Entwicklungsprogramm für Führungs­kräfte. Bis es aber so weit ist, probt er erst mal in kleinem Rahmen: Seit fünf ­Monaten betreut er eine Masterandin. Das erste Beurteilungsgespräch hat er gerade erst hinter sich gebracht: „Es ist spannend, sich mit der Frage zu beschäftigen, was ich einer Person mitgeben kann, damit sie sich weiterentwickelt. Da kann ich heute schon mal für morgen üben“, schmunzelt er.

Zum Schluss lässt Sagemüller dann doch noch eine Eigenschaft durchblicken, die nicht hundertprozentig zum Image seines Arbeitgebers passt: „Machen Sie bloß keinen Helden aus mir“, bittet er eindringlich. Ein Understatement, das bei AMG-Kunden nicht immer an der Tagesordnung sein dürfte.

 

Sabrina Lieb

Nachwuchskräfte gesucht

Die Mercedes-AMG GmbH ist ein Tochterunternehmen der Daimler AG und produziert die leistungsstärksten Serienmodelle im Fahrzeugprogramm von Mercedes-Benz. Immer auf der Suche nach qualifizierten Nachwuchskräften für die Bereiche Forschung, Entwicklung, Fahrzeugtechnik, Human Ressources und Marketing, haben junge Talente gute Möglichkeiten, im Rahmen eines Praktikums oder ihrer Abschlussarbeit einzusteigen. Je praxisorientierter die Studierenden und Absolventen dabei aufgestellt sind, desto besser. Mehr Infos unter karriere.mercedes-amg.com

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