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Austausch mit Kuba gestärkt

„Nachhaltig, partizipativ, authentisch“ – so muss Tourismus sein,  wenn es nach Prof. Tit. Dr. C. Ing. Osvaldo Romero geht. Seit fünf Monaten unterstützt er die SRH Hochschule Berlin einschließlich ihres Campus Dresden als Gastprofessor. Romero kommt von der Universidad de Sancti Spiritus auf Kuba und vertritt die Fachbereiche Tourismus sowie Ingenieurwissenschaften. Sein Schwerpunkt: Erneuerbare Energien. 

Prof. Romero ist vielseitig: Neben seinem Einsatz in beiden korrespondierenden Bachelor-Studienprogrammen der SRH Hochschule Berlin (Int. Tourismus und Eventmanagement & Int. Business Administration, Focus on Renewable Energy) ist er auch am Internationalen Institut für Nachhaltigkeitsmanagement (IISM) aktiv. Das heißeste seiner Modellprojekte hat dort mit der sogenannten Plasmavergasung zu tun. Bei Temperaturen bis zu 10.000 Grad Celsius soll aus Hausabfällen ohne größeren Emissionen verwertbares Baumaterial werden. Auch am Bioenergie-Labor für Regenerative Energieformen (BELARE) in Zehlendorf arbeitet Prof. Romero. Und der Dienstag ist reserviert für Veranstaltungen am Dresdner Campus. 

Bei den Studenten kommt Prof. Romero sehr gut an. Er versteht es, sie zu begeistern, mit dem Resultat, dass einige schon über ein Praktikum im nachhaltigen Tourismus auf Kuba nachdenken. Auch wenn der Kern seiner Tätigkeit die Dozentur ist, sind laut Prof. Romero auch die Dinge spannend, die „einfach nebenbei entstehen“. Damit gemeint sind Grundsteinlegungen von Summer Schools, Experten-Workshops oder Forschungsprojekte, die den akademischen Austausch der Hochschulen auch künftig festigen und befeuern. 

Die Idee für die Gastdozentur hat ihre Geschichte. Bereits 2003 hat Romero Prof. Werner Siebel, den wissenschaftlichen Direktor des Instituts für Nachhaltigkeitsmanagement an der SRH Hochschule Berlin, kennengelernt. Dieser war im Internationalen Wissensnetzwerk für nachhaltige Entwicklung aktiv. Aus der Zusammenarbeit resultierte dann Prof. Romeros Gastdozentur an der TU Berlin in den Jahren 2015/16. Damals arbeite er auch mit Prof. Michael Hartmann und Prof. Ines Carstensen zusammen. Prof. Romero verbringt seine Austauschzeit in Berlin mit familiärer Unterstützung: Seine Frau und auch sein 10-jähriger Sohn begleiten ihn. Für den Junior ist es nach dem ersten Aufenthalt bereits das zweite Schuljahr an einer deutschen Schule. 

Der Austausch wird gefördert vom DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

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