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Freiheit ernst nehmen

Freiheit ernst nehmen (Foto: Markus Schieder)

Wie ist es um die Freiheit in Deutschland bestellt? Welche Bedeutung hat sie für die Menschen? Und was ist sie ihnen wert? Das John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung an der SRH Hochschule Heidelberg liefert Antworten auf hochaktuelle Fragen.

„Hallöchen. Darf ich mal deine E-Mails lesen?“ Resolut drängelt sich die junge Frau mit dem blonden Pferdeschwanz an einen Passanten in der Fußgängerzone und versucht ungeniert, einen Blick auf sein Smartphone zu werfen. Verärgert drückt er das Gerät an seine Brust und wendet sich ab. Auch von anderen Handy- und Laptopbesitzern in Cafés und auf Parkbänken bekommt die neugierige junge Frau eine deutliche Abfuhr. Der Videoclip endet mit der großformatigen Botschaft: „Niemand will, dass seine E-Mails mitgelesen werden.“ Auch wenn diese Geschichte inszeniert ist – mit ihr wirbt die Initiative „E-Mail made in Germany“ für ihre neue E-Mail-Verschlüsselung –, würde der Film perfekt als Anmoderation für den diesjährigen „Freiheitsindex Deutschland“ passen. Denn wie viel Wahrheit in den Drehbuch-Dialogen tatsächlich steckt und vor allem, wie sich der Wunsch nach Privatsphäre im digitalen Zeitalter in der Internetnutzung der Bundesbürger niederschlägt, war eines der Themen, denen das John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung in diesem Jahr nachgegangen ist – und Verblüffendes dabei festgestellt hat.

Seit fünf Jahren ist das nach dem englischen Philosophen John Stuart Mill benannte Institut (mehr zu ihm auf Seite 14) an der SRH Hochschule Heidelberg in Sachen Freiheitsforschung und -lehre aktiv. Seit 2011 untersucht es alljährlich mit wissenschaftlichen Methoden, wie die Freiheit in Deutschland wertgeschätzt wird, und ermittelt dazu den sogenannten „Freiheitsindex Deutschland“ (Details zum Verfahren siehe Seite 12). Als Seismograf für Veränderungen und Strömungen im öffentlichen Bewusstsein soll der Index zu einer breiten Diskussion anregen: Wie viel Staat brauchen wir tatsächlich? Wie weit darf gesellschaftliche Kontrolle gehen? Und wie viel Selbstbestimmung einerseits und Regeln andererseits sind wünschenswert?

Ein flüchtiges Gut

Dass es wichtig ist, diese Debatte regelmäßig zu führen, begründet Professorin Dr. Ulrike Ackermann so: „Freiheit ist kein statischer Zustand, sondern sie verändert sich. Deshalb muss eine Gesellschaft gut darauf aufpassen.“ Die Sozialwissenschaftlerin hat an der SRH Hochschule Heidelberg die bundesweit einzige Professur für Politische Wissenschaften mit dem Schwerpunkt Freiheitsforschung und Freiheitslehre inne und leitet das John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung. „In der Bevölkerung ist kaum noch jemandem bewusst, dass unsere Freiheit und Demokratie alles andere als selbstverständlich sind“, stellt Ackermann fest. 

Seit nach dem Zweiten Weltkrieg wirksame Sicherungsmechanismen gegen diktatorische Staatsgewalt und gegen die Einschränkung der Menschenrechte geschaffen wurden und sich die Demokratie fest im öffentlichen Bewusstsein verankerte, haben die Bürger sich an die Freiheit gewöhnt und sich in ihr eingerichtet. Die Krux dabei: Wenn Dinge selbstverständlich werden, begegnet man ihnen nicht mehr mit der gleichen Sorgfalt und Aufmerksamkeit wie zuvor. So kann es passieren, dass ungute Entwicklungen einfach nicht mehr wahrgenommen werden und sich einschleifen. 

Anders als manch andere Nation neigen die Deutschen beispielsweise gerne dazu, den Staat um Hilfe anzurufen, statt auf Eigenverantwortung zu setzen. So wird hierzulande mittlerweile sehr viel reguliert, genehmigt, verboten, subventioniert, verstaatlicht, finanziert und beaufsichtigt. „Damit steigt aber auch die Gefahr, dass Werte wie Rechtsstaatlichkeit, Minderheitenschutz, Schutz der Privatsphäre und des Privateigentums, Wettbewerb und solide Staatsfinanzen ausgehöhlt werden“, kritisiert Prof. Klaus Hekking, Vorstandschef der SRH Holding und Initiator des Instituts. Ein schleichender Verlust an persönlicher, wirtschaftlicher und politischer Freiheit. Mithilfe des John Stuart  Mill Instituts will die SRH deshalb die Sensibilität für die Gefährdung von Freiheit wachhalten und den Freiheitswillen und die Bereitschaft zu individueller Verantwortung fördern. Ein wertvolles Instrument ist dabei der jährliche Index. Damit wird regelmäßig erfasst, wie es Deutschland mit der Freiheit hält. 

Bürger schätzen ihre Freiheit

Im ersten Teil der Studie dreht sich alles um die Bürger: Wie schon 2013 zeigte sich auch in diesem Jahr, dass die Deutschen der Freiheit alles in allem ein etwas höheres Gewicht beimessen als in den Jahren zuvor. Die Möglichkeit zur politischen Meinungsäußerung beurteilen die meisten als gut. Und ein großer Teil gibt an, dass er sich in seinem persönlichen Leben sehr frei fühlt. Dabei sehen die Bürger offenbar keinen Widerspruch zwischen der Zustimmung zum Wert der Freiheit einerseits und der Forderung nach mehr staatlicher Regulierung andererseits. Denn auch wenn die Bevölkerung im Vergleich zum Vorjahr weniger stark zu Verboten neigt, plädieren immer noch viele für teilweise radikale Beschränkungen, die bis in den Bereich der privaten Lebensführung hineinreichen. 

So sagt deutlich mehr als die Hälfte aller Bürger, dass ungesunde oder gesundheitsgefährdende Lebensmittel verboten gehören. Fast jeder Fünfte würde den Verkauf von hochprozentigem Alkohol untersagen. Eine bedenkliche Entwicklung, findet SRH Chef Klaus Hekking: „Die im öffentlichen Bewusstsein immer stärker um sich greifende kollektivistische Devise ‚Mir ist kein Opfer zu groß, das andere für mich bringen’ drängt den Wert individueller Freiheit und persönlicher Verantwortung immer weiter in den Hintergrund.“ An einem solchen Punkt muss eine Gesellschaft immer mal innehalten und sich kritisch fragen: Wo führt uns das hin? Würde man den Verzehr von Hamburgern, Kartoffelchips und Whiskey-Cola tatsächlich kriminalisieren wollen, in der vagen Hoffnung, damit Übergewicht und Alkoholsucht zu besiegen? Will man sich und andere tatsächlich so bevormunden lassen? Würde vielleicht ein größeres Maß an individueller Eigenverantwortung sogar hilfreicher sein?

So bekommt die Freiheit einen Wert

Jedes Jahr ermittelt das John Stuart Mill Institut an der SRH Hochschule Heidelberg, wie die Deutschen zur Freiheit stehen. Die Ergebnisse werden im „Freiheitsindex Deutschland“ zusammengefasst.

Der Freiheitsindex setzt sich aus mehreren Teilen zusammen:

Die Meinung der Bevölkerung 

Das Allensbacher Institut für Demoskopie befragt dazu 1.500 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger nach ihrer Einstellung zu verschiedenen Aspekten der Freiheit. Die Interviewer möchten etwa wissen, ob die Menschen das Gefühl haben, dass man in Deutschland seine politische Meinung frei äußern kann. Oder die Befragten bewerten anhand einer Liste, was der Staat ihrer Meinung nach verbieten soll. Die Liste reicht von harten oder weichen Drogen und radikalen Parteien über Glücksspiel und den Verkauf hochprozentigen Alkohols bis zu ungesunden Lebensmitteln und Geschwindigkeiten über 130 km/h auf Autobahnen. Dieser Fragenkatalog ist jedes Jahr gleich.

Die Meinung der Medien 

Weil Medien in ihrer Berichterstattung nicht nur aktuelle Stimmungen in der Bevölkerung wiedergeben, sondern durch ihre Einschätzungen selbst Meinung machen, fließt die Einstellung der Journalisten zum Thema Freiheit ebenfalls in den jährlichen Index ein. Dazu nimmt das Institut für Publizistik der Universität Mainz führende Tageszeitungen und Magazine unter die Lupe. Die Forscher werten mehr als 2.000 Artikel aus und zählen beispielsweise, wie häufig Verbote oder Liberalisierungen gefordert werden.

Verdichtung der Ergebnisse 

Um die Resultate der Freiheitsforschung in eine übersichtliche Form zu bekommen, werden die Teilbereiche in einer komplexen Gewichtung zu einer Maßzahl zusammengefasst: dem Freiheitsindex. Der Index kann rein rechnerisch zwischen -50 und +50 schwanken. Ein Wert über null symbolisiert ein Übergewicht der Freiheit im Vergleich zu konkurrierenden Werten und gesellschaftlichen Zielen wie etwa Gleichheit und Sicherheit. Ein Wert unter null steht für eine schwächere Position des Werts der Freiheit. So lässt sich auf den ersten Blick erkennen, ob die Freiheit gesellschaftlich unter Druck steht oder umgekehrt dominiert.

Europa, Internet & Co

Zusätzlich zur standardisierten Befragung wird die Bevölkerung immer nach ihrer Einstellung zu einem aktuellen Schwerpunktthema gefragt. So wollten die Forscher 2013 im Vorfeld der Europawahl wissen, wie die Bürger die Freiheit in Europa beurteilen. Der Schwerpunkt 2014 dreht sich angesichts der Enthüllungen rund um die ­Datensammelwut von Behörden wie der NSA und Unternehmen wie Facebook, Google und Amazon um die digitale Selbstverantwortung jedes Einzelnen.

Der „Freiheitsindex Deutschland 2014“ wird Anfang Oktober veröffentlicht. Eine kostenfreie Zusammenfassung der Studie gibt es zum Herunterladen im Internet. Zusätzlich erscheint ein detaillierter Ergebnisband mit ergänzenden Kommentaren und Essays – etwa zur digitalen Revolution und zur Medienkompetenz.

www.hochschule-heidelberg.de („John Stuart Mill“ in die Suche eingeben)

 

 

Medien wollen mehr Staat

Überraschendes förderte in diesem Jahr der zweite Teil der Studie, die Analyse führender Medien, zutage. Das Institut für Publizistik der Universität Mainz hat dazu wieder einige Tausend Beiträge aus führenden Tageszeitungen und Magazinen ausgewertet. Das Ergebnis: „Der Ruf der Medien nach Verboten und Reglementierungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr noch deutlich erhöht“, berichtet Professorin Ackermann. Dadurch hat die Freiheit bei den Journalisten einen deutlich geringeren Stellenwert als in der Gesamtbevölkerung. Dieses Ergebnis erstaunt insofern, als gerade Medien ihren Aufgaben nur dann gerecht werden können, wenn in einer Gesellschaft Meinungs- und Pressefreiheit ernst genommen werden. Wer mehr Regeln will, muss zwangsläufig mit weniger Freiheiten und Spielräumen auskommen.

Fasst man das leicht positive Befinden der Bevölkerung und das stark negative der Medien zusammen, dreht der „Freiheitsindex Deutschland“ in diesem Jahr noch weiter ins Minus als bereits 2013 und landet bei einem Wert von -7. Das niedrigste Resultat seit Beginn der Berechnung. „Das bedeutet, dass die Freiheit gegenüber anderen Werten wie Sicherheit und Gleichheit in Deutschland weiter ins Hintertreffen geraten ist“, interpretiert Dr. Hans Jörg Schmidt, Geschäftsführer des John Stuart Mill Instituts, das Ergebnis.

Digitale Unentschlossenheit

Ein brandaktuelles Thema angesichts anhaltender Diskussionen um die großflächige Ausspähung durch den US-Nachrichtendienst NSA und private Datenkraken wie Facebook, Google und Amazon untersuchte das Freiheitsinstitut in diesem Jahr in seinem Schwerpunkt „digitale Selbstbestimmung“: Wie wichtig ist den Bürgern ihre Privatsphäre in Zeiten des Internets? Wie reagieren sie auf Eingriffe im Netz? Wem vertrauen sie ihre Freiheit lieber an, dem Staat oder den Internetfirmen? 

„Das Ganze ist von großen Widersprüchen geprägt“, stellt Hans Jörg Schmidt fest: „Auf der einen Seite ist mehr Datenschutz gewünscht, auf der anderen Seite schlägt sich das nicht im eigenen Nutzungsverhalten der Menschen nieder.“ Wie im Videoclip der Initiative „E-Mail made in Germany“ möchte offenbar niemand im Internet beobachtet werden, zum Verschlüsseln der eigenen E-Mails oder zum Löschen des Facebook-Accounts ringen sich aber bislang nur wenige durch. „Insgesamt herrscht bei den Bürgern eine diffuse Beunruhigung und Verunsicherung in Sachen Internetnutzung und Privatsphäre“, sagt Schmidt. 

So manche der jüngeren Befragten sehen es durchaus positiv, auf sie zugeschnittene Werbung 

im Internet zu bekommen. Offensichtlich wird es nicht als Beschränkung der persönlichen Selbstbestimmung und Freiheit verstanden, wenn die Informationsauswahl durch Internetunternehmen statt durch den Nutzer selbst erfolgt. Eine nicht ungefährliche Sicht, findet Institutsdirektorin Ulrike Ackermann. „Die Menschen sind sich überhaupt noch nicht darüber im Klaren, welche Folgen und welche Tragweite die Preisgabe ihrer persönlichen Daten im Netz hat.“ Und trotzdem tun sie es täglich. Die Gefahr: Wenn es keine digitalen Rückzugsorte mehr gibt, macht das die Menschen manipulierbar – durch wen auch immer. Bei der Lösung des Problems vertraut die jüngere Generation, so die Studie, eher den Internetunternehmen, Ältere setzen stärker auf den Staat. Die Professorin sieht aber auch die Nutzer selbst in der Pflicht: „Man kann nicht nur auf Google, Facebook und die Regierung schimpfen. Die Menschen bringen ihre Privatsphäre selbst in Bedrängnis, wenn sie leichtfertig ihre Daten streuen.“

So liefert der „Freiheitsindex Deutschland“ auch beim Thema digitale Selbstbestimmung keine einfachen Antworten auf die komplexen Probleme unserer Zeit. Dafür bietet er eine Menge Stoff für wichtige Diskussionen, die geführt werden müssen: Wie viel Freiheit will sich eine Gesellschaft nehmen – und wie viele Beschränkungen will sie zulassen?

 

Von Ulrike Heitze, Nicole Wildberger

Ein wahrhaft freier Geist

Freiheit ernst nehmen (Foto: SRH Hochschule Heidelberg)

John Stuart Mill

Er ist der Namensgeber des Instituts für Freiheitsforschung an der SRH Hochschule Heidelberg: der englische Philosoph und Freidenker John Stuart Mill (1806–1873). In seinen Arbeiten misst John Stuart Mill der Freiheit und insbesondere der Freiheit der Meinung und der Presse großen Wert bei. Seine Argumentation: Um eine Entscheidung bewerten zu können, müssen alle relevanten Aspekte auf den Tisch. Werden Meinungen und Argumente aber politisch unterdrückt, fehlt das volle Bild. Zeit seines Lebens erweist sich Mill als streitbarer Geist, wettert gegen Konformismus und Gleichförmigkeit und setzt sich energisch für Selbstbestimmung ein: Mit 17 landet er im Gefängnis, weil er Flugblätter mit Tipps zur Empfängnisverhütung verteilt hatte. Drei Jahre später gründet der junge Philosoph die London Debating Society, in der er sich für die Einführung der Demokratie starkmacht und gegen die „schädlichen Einflüsse der Aristokratie“ spricht. 1866 ist Mill der weltweit erste Abgeordnete, der in einem Parlament für das Frauenwahlrecht eintritt. 

Auch Mills Privatleben ist unkonventionell: 1830 trifft er auf seine spätere Ehefrau Harriet, die zu diesem Zeitpunkt bereits verheiratet und dreifache Mutter ist. Die beiden gehen – für die viktorianische Zeit skandalös – eine lebenslange Arbeits- und Liebesbeziehung ein. Harriet Taylor, selbst Autorin und Frauenrechtlerin, ist maßgeblich am Entstehen vieler von Mills Werken beteiligt. 1832 fassen sie die „Schriften über Ehe und Scheidung“ ab, welche die gesellschaftliche Rolle der Geschlechter aus beider Sicht reflektiert. Nach dem Tod von Taylors Ehemann heiraten die beiden 1852. Seine Familie und seine Freunde brechen mit ihnen. 1858 stirbt Harriet Taylor Mill überraschend. In den nachfolgenden Jahren publiziert John Stuart Mill seine bedeutendsten Werke „Über die Freiheit“, „Utilitarismus“ und „Gedanken über die Parlamentsreform“. Alle werden weit über die Grenzen Englands hinaus lebhaft diskutiert. Erst zehn Jahre später scheint ihm aber die Zeit reif zu sein für das gemeinsam mit seiner Frau verfasste Essay „Die Unterwerfung der Frauen“, in dem er die Gleichstellung der Frau in Politik und Gesellschaft fordert. 

John Stuart Mill schwarz auf weiß

Seit einigen Jahren arbeiten das John Stuart Mill Institut und der Hamburger Murmann Verlag an der Ausgabe ausgewählter Werke John Stuart Mills in deutscher Sprache. Drei Bände sind bereits erschienen (jeweils 54 Euro), drei weitere folgen. 

www.hochschule-heidelberg.de (Unter der Rubrik „Fakultät für Wirtschaft“. Oder einfach in die Suchmaschine „Mill-Werkausgabe“ eingeben.)

Das Genie kann nur in einer Atmosphäre der Freiheit frei atmen.

John Stuart Mill

 

 

 

 

Die Menschheit hat einen größeren Gewinn, wenn sie jeden nach seinem Gutdünken leben lässt, als wenn sie jeden zwingt, nach dem Gutdünken der andern zu leben.

John Stuart Mill

 

 

 

 

 

 

 

Aber die einzige untrügliche und andauernde Quelle für den Fortschritt ist die Freiheit.

John Stuart Mill



 

 

 

 

Freiheit ernst nehmen (Foto: SRH Hochschule Heidelberg)

Prof. Dr. Ulrike Ackermann, Direktorin John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung

„In der Bevölkerung ist kaum noch jemandem bewusst, dass unsere Freiheit und Demokratie alles andere als selbstverständlich sind.“

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

Die einzige Freiheit, die den Namen verdient, ist das Recht, unser Wohl auf unsere Weise zu suchen, solange wir nicht versuchen, andere ihrer Freiheit zu berauben oder ihre darauf gerichteten Bemühungen zu behindern.

John Stuart Mill

Quelle: John Stuart Mill, Ausgewählte Werke. Ackermann/Schmidt (Hrsg.), Hamburg 2012 ff.