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Für Jung & Alt

Mit Victoria Büsch hat im Oktober eine ausgewiesene Demografie-Expertin die Leitung der SRH Hochschule Berlin übernommen. Die neue Präsidentin erklärt, was die Überalterung der Gesellschaft für unsere Arbeit und unsere Bildung bedeutet.

Es ist aktuell eines der beliebtesten Schlagworte, wenn es um das Thema Bildung geht: lebenslanges Lernen. Victoria Büsch mag den Begriff allerdings nicht besonders. „Das klingt so nach lebenslänglich. So nach Strafe und ständigen Mühen“, stellt die neue Präsidentin der SRH Hochschule Berlin fest. Ihr ist „lebensbegleitendes Lernen“ lieber. Das steht dem Ganzen positiver gegenüber. „Jeder wird im Laufe seines Lebens immer wieder in Phasen kommen, wo neues Wissen nötig wird. Und dann lernt man bei Bedarf eben dazu.“ Das Prinzip des „Sich-immer-aktuell-Haltens“ liegt Victoria Büsch sehr am Herzen, denn daran geht in der heutigen Arbeitswelt kaum mehr ein Weg vorbei. „Unser kollektives Wissen verdoppelt sich zurzeit innerhalb von fünf Jahren“, erklärt die 44-Jährige. „Vor 200 Jahren hat man dafür noch 100 Jahre gebraucht.“ Wer heute also eine Profession ausübt oder erlernt, kann ziemlich sicher sein, dass sich sein ursprüngliches Know-how zügig überlebt. Die meisten Berufe werden sich bis zum Rentenalter gehörig gewandelt haben.

Ein weiterer guter Grund für lebensbegleitendes Lernen: der demografische Wandel. Er wird unsere Arbeitswelt gravierend umkrempeln. Sind momentan rund 50 Millionen Menschen in Deutschland im Erwerbsalter zwischen 20 und 65 Jahren, werden es 2030 noch rund 43 Millio­nen und 2060 sogar nur etwa 33 Millionen sein. Schon heute ist es für so manche Branche schwer, Fach- und Führungskräfte für bestimmte Positionen zu finden. Und während zurzeit rund jeder fünfte Bundesbürger zwischen 65 und 80 Jahre alt ist, wird es 2060 jeder dritte sein. Diese Entwicklung wirft Probleme und Fragen auf: Wer wird die Arbeit künftig erledigen können? Inwieweit kann die ältere Generation in die Bresche springen? Wie müssen sich Unternehmen, Arbeitsplätze und Personalstrategien wandeln, damit das klappen kann? Wie bleiben Berufstätige länger beschäftigungsfähig? Und wie stehen die Älteren überhaupt dazu?

Zu all diesen Fragen rund um den demografischen Wandel forscht und publiziert Victoria Büsch seit Jahrzehnten mit besonderer Leidenschaft (mehr zu ihrer Vita siehe Seite 11). „Unsere Gesellschaft wird künftig definitiv anders aussehen“, stellt sie fest. Mehr Ältere als Jüngere, ein Drittel der Babyboomer-Generation ohne Kinder und somit ohne Großelternpflichten, dafür mit deutlich mehr gesunden Jahren vor sich als frühere Generationen. 70 ist das neue 60. „All das lässt ganz neue Lebensentwürfe zu“, sagt die Demografie-Expertin. „Deshalb finde ich es spannend, darüber nachzudenken, wie denn dieses Leben im Alter aussehen kann. Auf jeden Fall werden wir einen sehr viel aktiveren Unruhestand erleben“, so ihre Einschätzung. 

Alte Zöpfe abschneiden

Die Bereitschaft Älterer, sich auch weiterhin aktiv im Job einzubringen, wäre also vielfach vorhanden. Die Krux: Politik, Unternehmen und Gesellschaft sind auf eine veränderte Rollenverteilung noch nicht ausreichend vorbereitet. „Jeder kann an sich selbst gewisse Altersstereotypen beobachten – und das sogar in beide Richtungen“, erklärt Victoria Büsch. Nach wie vor sind Hierarchien in Unternehmen stark ans Lebensalter gebunden, ebenso wie die Bezahlung. Ein Projektleiter, der 20 Jahre jünger ist als seine Teammitglieder? Für viele eine komische Vorstellung. Bank-Berater werden mit grauen Schläfen kompetenter, Skateboard-Verkäufer dagegen unglaubwürdiger. „In Sachen Alter haben wir selbst oft noch die Schere im Kopf.“ Das Ziel müsse, so Büsch, eine Besetzung unabhängig vom Alter sein, wie etwa in Skandinavien, wo das Alter im Job kaum eine Rolle spielt. „Dann wird derjenige ein Projekt leiten, der die meiste Kompetenz besitzt. Und beim nächsten Auftrag ist es jemand anderes, egal welchen Alters. Ich denke, unser starres Verständnis wird sich in Zukunft aufweichen. Aber bis dahin ist noch einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten“, schätzt die Demografie-Expertin. 

So manches Unternehmen hat das Potenzial der Älteren allerdings noch gar nicht für sich entdeckt und fokussiert sich nach wie vor auf den Nachwuchs. So ergab 2009 eine Befragung unter 4.000 Unternehmen für die Commerzbank-Initiative „UnternehmerPerspektiven“, dass 85 Prozent der Firmen paradoxerweise jüngere Mitarbeiter weiterbilden, um sich auf den 
demografischen Wandel vorzubereiten, aber nur 44 Prozent tun dies für ältere Arbeitnehmer.

„Ich beobachte im Rahmen meiner Forschung, dass in vielen Unternehmen die Personalentwicklung mit Mitte 40 aufhört“, bemängelt Büsch und wünscht sich mehr Arbeitgeber, die Ideen entwickeln, wie sich die Potenziale älterer Mitarbeiter besser heben lassen. „Diesbezüglich fehlt es uns noch an Vorbildern“, sagt die Hochschul-Chefin und verweist auf eine Initiative in Frankreich, bei der Beschäftigte nach 15 Jahren im Job oder ab dem 45. Lebensjahr eine individuelle Standortbestimmung erhalten. Aktuell läuft unter Leitung von Büsch eine Erhebung zum Thema Midlife Check. Gemeinsam mit Forschungskollegen befragt sie Arbeitnehmer unter anderem bei den 400 Unternehmen des bundesweiten Demographie Netzwerkes (ddn), in dessen Vorstand Victoria Büsch aktiv ist, zu ihren Wünschen und Plänen für ihre künftige berufliche Planung. 

Denn Büsch sieht auch die Beschäftigten selbst in der Pflicht: „Muss jemand erst arbeitslos werden, bevor er sich neu positioniert?“ Es sei doch völlig legitim, Berufsentscheidungen nach ein paar Jahren noch einmal zu hinterfragen, schließlich habe man sich selbst und die Umwelt in dieser Zeit verändert. Vielleicht würde man dann etwas ganz anderes machen wollen – und dafür noch einmal die Schulbank drücken. Viele stünden sich dabei aber mit ihren Bedenken selbst im Weg: Schaffe ich das überhaupt noch? Bin ich nicht längst zu alt zum Lernen? Die Hirnforschung hat längst das Gegenteil bewiesen. Ältere können durchaus noch Neues lernen. Sie lernen nur anders, gleichen zum Beispiel nachlassende Schnelligkeit mit Erfahrung aus. „Arbeitnehmer können meist viel mehr aus ihren Potenzialen machen, als sie sich zutrauen“, meint Büsch. „Ich bin sehr für zweite und dritte Karrieren. Ich denke, das wird in Zukunft üblicher werden. Aber ich bin auch gespannt, ob sich Deutschland so weit öffnet, dass man nicht mehr für alles den ultimativen Abschluss vorlegen muss, bevor einem eine Aufgabe anvertraut wird. In anderen Ländern reicht es, wenn man nachweisen kann, dass man seine Sache beherrscht.“

Angebote für Lernwillige aller Generationen

An dieser Stelle finden Victoria Büsch, die Demografie-Expertin, und Victoria Büsch, die neue Hochschul-Chefin, zusammen: Bildungsangebote für Ältere werden künftig auch für Hochschulen ein immer größeres Thema. „Angesichts unserer Wissensbeschleunigung glaube ich, dass es schon drei oder vier Jahre nach dem Hochschulabschluss sinnvoll sein kann, wieder Seminare zu besuchen und Zertifikate zu machen.“ 

Hilfreich wären dann berufsbegleitende, variabel handhabbare Angebote. Die SRH Hochschule Berlin hat einen ersten Studiengang dazu entwickelt: Der Master „Betriebliches Demografie- und Gesund­heitsmanagement“, der ab dem Wintersemester 2015/2016 an den Start gehen soll, bringt beispielsweise Personalern, Geschäftsführern oder auch Betriebsärzten berufsbegleitend bei, wie man ein Unternehmen demografiefest aufstellt. Je nach Bedarf können die Teilnehmer einzelne Module belegen und ein Zertifikat erwerben oder aber auch das komplette Studium inklusive Masterabschluss absolvieren. 

Immens wichtig findet die neue Hochschul-Präsidentin auch die Alumni-Arbeit. „Wenn ehemalige und aktuell Studierende aufeinandertreffen, kommt es zu einem enormen Wissensaustausch. Ältere können von Jüngeren lernen und umgekehrt“, erklärt Victoria Büsch. „Ich verstehe die Hochschule da als Mittler zwischen den Generationen. Diese Netzwerke möchte ich unbedingt stärken.“ 

Auch das ohnehin schon an der SRH Hochschule Berlin großgeschriebene Thema Internationalität will Victoria Büsch weiter forcieren. „Die jungen Leute müssen sich heute in einer digitalisierten, beschleunigten und internationalen Welt zurechtfinden. Unsere Aufgabe ist, sie bestmöglich darauf vorzubereiten.“ Ihrer Meinung nach sollte nach Möglichkeit jeder Studierende mindestens ein Semester außerhalb Deutschlands verbringen. Die Hochschule hat dafür das sogenannte Auslandskompetenzmodell entworfen: Hierbei haben die Studierenden die Möglichkeit, zum Praktikum oder zum Studieren ins Ausland zu gehen. Wer das nicht möchte, bekommt als Alternative übergreifende Vorlesungen quasi als Studium generale geboten. „So erhalten die Studierenden jenseits eines streng getakteten Bachelor-Zeitplans genügend Raum, damit sie sich zu Persönlichkeiten entwickeln können, die kulturell sensibel sind“, erklärt Victoria Büsch. „Meine Vision für die Hochschule ist, dass sie sich weiter zu einem renommierten Ort für intellektuelle Begegnungen von Menschen verschiedensten Alters und mit unterschiedlichen Bildungs- und Migrationshintergründen ent­wickelt. Kurz gesagt: Hier treffen sich Leute, um voneinander zu lernen und sich gegen­seitig inspirieren zu lassen.“

Von Ulrike Heitze

 

 

 

Populäre Demografie-Irrtümer

Unsere Gesellschaft überaltert, 

… weil Frauen heute so wenig Kinder bekommen. 

Dass Frauen hierzulande immer weniger Kinder zur Welt bringen, ist kein Novum, sondern ein langer, stabiler Trend. Auch 1904 bekam eine Frau im Schnitt „nur“ zwei Kinder. 1965 waren es 1,5 Kinder, aktuell sind es kaum weniger. Der Startschuss für das Schrumpfen der Bevölkerung liegt also schon Generationen zurück. Eine Frau, die vor 60, 40 oder 20 Jahren nicht geboren wurde, kann heute keine Töchter, Enkelinnen oder Urenkelinnen hervorbringen. Man nennt das den Demografie-Echo-Effekt. Selbst wenn heutzutage also jede Frau zehn Kinder bekommen würde, reicht der momentane – schrumpfende – Gesamtpool an potenziellen Müttern nicht für schnelle Bevölkerungssprünge aus.

     

… weil die Menschen heute viel älter werden als früher.

Die Menschen werden heutzutage tatsächlich älter als früher, aber längst nicht so deutlich wie gerne angenommen: Auch im Jahr 1870 konnte sich ein 60-Jähriger im Schnitt schon auf weitere zwölf Jahre freuen. Heute sind es 21. Das sind „nur“ neun Jahre mehr. Der gängige Eindruck, für die Menschen damals sei das Leben schon mit 50 zu Ende gewesen, hat sich festgesetzt, weil oft nicht die Kennzahl „weitere Lebenserwartung“, sondern nur die „Lebenserwartung“ benutzt wird. Die gibt an, wie viele Jahre ein Neugeborenes noch vor sich hat. 1870 waren das für einen Stammhalter tatsächlich nur 35 Jahre, heute sind es 78. Die riesige Differenz kommt durch die früher noch sehr hohe Säuglingssterblichkeit zustande. Hatte ein Kind damals seine ersten Jahre aber überlebt, konnte es schön alt werden.

Die SRH Hochschule Berlin

… ist eine private, internationale­ ­Ma­nagementhochschule, die ak­kreditierte deutsch- und englischsprachige Studiengänge mit unterschiedlichen wirtschafts­wissenschaftlichen Spezialisierungen anbietet. 

… bietet insgesamt neun Bachelor-, drei Master- und zwei berufsbegleitende Studiengänge (MBA) an. Beim Masterstudiengang „International Management“ können Studierende unter mehreren Studienorten im Ausland wählen und einen Doppelabschluss erwerben.

… liegt im Herzen Berlins zentral am Ernst-Reuter-Platz. Ein weiterer Campus – für die Hotelmanagement-Fächer – ist in Dresden. 52 Partner-Hochschulen in der ­ganzen Welt bieten sich für Auslandssemester an.

… zählt zurzeit rund 900 Studierende aus mehr als 70 Nationen. Mit einem Anteil von 33 Prozent an ausländischen Studierenden belegt die Hochschule bundesweit Platz eins in Sachen Internationalität. 

www.srh-hochschule-berlin.de

   

Der demografische Wandel beschreibt die Entwicklung einer Bevölkerung mit Blick auf ihre Altersstruktur, die Zusammensetzung nach Geschlechtern etc.
 
Seit Anfang der 1970er-Jahre ist die ­Sterberate in Deutschland höher als die Geburtenrate. Dadurch verliert das Land insgesamt an Bevölkerung. Zudem steigt der Anteil älterer Menschen gegenüber dem Anteil Jüngerer, die Gesellschaft überaltert.

Hatte der Altersaufbau in den 1950er-Jahren­ tatsächlich noch die Form einer Pyramide – viele Junge, wenige Alte –, ähnelt er heute einer Urne und wird 2050 an einen Dönerspieß erinnern.

Victoria Büsch

1970 in Guatemala geboren, geht es für Victoria Büsch zwar schon mit drei Jahren zurück nach Deutschland, Multikulti aber bleibt: Bedingt durch den Beruf des Vaters gehen immer wieder Fach- und Führungskräfte aus dem Ausland in Büschs Elternhaus ein und aus. Eine bunte, weltoffene Kultur, die prägt. Victoria Büsch studiert Volkswirtschaft in Kiel und – als eine der ersten Westdeutschen an einer ostdeutschen Uni – an der Berliner Humboldt-Universität (HU). Schon mit ihrer Diplomarbeit 1994 schlägt sie den Demografie-Pfad ein, und in ihrer Doktorarbeit an der HU beleuchtet sie die Altersdiskriminierung von Bewerbern im Einstellungsprozess. 2006 wechselt die Mutter einer Tochter als Professorin für Volkswirtschaft und Demografie an die SRH Hochschule Berlin. Am Auf- und Ausbau einer neuen Hochschule mitzuwirken, reizt sie genauso wie deren internationaler und praxisorientierter Ansatz in Lehre und Forschung. Ab 2010 koordiniert sie als Vizepräsidentin die Forschungsaktivitäten der Hochschule. Sie ist Vorstandsmitglied im bundesweiten Demographie Netzwerk (ddn), einem Verbund aus rund 400 Unternehmen und Institutionen, die sich auf die Fahnen geschrieben haben, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten. Zudem leitet sie das Silver Workers Research Institute (SWRI) mit, eine Forschungskooperation der Hochschule mit der Leuphana Universität Lüneburg. Seit Oktober 2014 führt Victoria Büsch die SRH Hochschule Berlin als Präsidentin.

Bewegte Zeiten für Hochschulen

Rund fünf Jahre hat Prof. Dr. Dr. h.c. (mult.) Peter Eichhorn die SRH Hochschule Berlin geleitet. Im Oktober gab der 75-jährige Wirtschaftsexperte die Präsidentschaft an Victoria Büsch ab und wechselte in den (Un)ruhestand. Der Hochschule bleibt er als Mitglied im Hochschulrat und als Gastprofessor erhalten: Bachelor-Studierenden bringt er im kommenden Semester die Grundlagen der BWL bei.

Wie hat sich die Hochschullandschaft in den vergangenen­ fünf Jahren verändert?
Die akademische Bildungswelt ist vielfältiger geworden. Stu­dierende können stärker denn je wählen zwischen Universitä­ten und Fachhochschulen, zwischen staatlichen und privaten Anbietern. Inzwischen wird ein Viertel der über 400 Hoch­schulen von privaten Bildungsträgern betrieben. Der Wissenschaftsrat, das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium hierzulande, hat dazu unlängst festgestellt, dass private Hochschulen mittlerweile integraler Bestandteil – und nicht mehr nur Ergänzung – des Hochschulsystems sind. Ich finde diese neue Vielfalt der Anbieter sehr positiv. So haben Bildungsinteressierte die Wahl. 

Wo müssen sich die Hochschulen in den kommenden Jahren noch bewegen?
Die Internationalisierung sollte für alle ein Thema sein. Während an unserer Hochschule jeder dritte Studierende aus dem Ausland stammt, sind viele andere Hochschulen nach wie vor national orientiert. Dabei wäre ein höherer Anteil ausländischer Studenten und Dozenten für Deutschlands Stellung als Forschungs- und Bildungsstandort wichtig. Das würde unser Gewicht in der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft stärken. 

Zudem fände ich es wünschenswert, wenn man endlich auch an Fachhochschulen promovieren könnte. Viele Hochschulen haben bereits heute sehr qualifizierte Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter. Während die Universitäten weiter an Grundlagenforschung arbeiten, wäre für die FHs eine anwendungsorientierte Promotion denkbar. In vielen anderen Ländern sind unterschiedliche Doktortitel längst üblich.

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