Kommen, um zu bleiben

ALLSTAY 4.0 – aktive Integration in Hamm.

In Deutschland studieren und dauerhaft bleiben – das ist der Wunsch junger Menschen aus aller Welt, die für ein Studium nach Berlin, Hamburg oder München kommen. Viele Absolventen kehren jedoch wieder in ihre Heimatländer zurück, weil die Integration schwierig ist. Die üblichen Probleme sind kulturelle Barrieren, hohe Lebenshaltungskosten und Hürden beim Berufseinstieg.  

Die nordrhein-westfälische Stadt Hamm ist zu einer attraktiven Alternative für Studenten aus dem Ausland geworden, denn mit der Initiative ALLSTAY 4.0 will die SRH Hochschule Hamm die Integration erleichtern. 

Der Projektname steht für Arrive (Ankommen), Learn (Lernen), Live (Leben), Stay (Bleiben) – das Ziel ist eine nachhaltige Integration durch intensive Förderung. „Wir unterstützen die Studenten von Anfang an, unter anderem bei Visa-Themen und der Wohnungssuche“, sagt Rektor Prof. Dr. Lars Meierling. Mehr als 100 ausländische Studenten, die an der SRH Hochschule Hamm studieren, profitieren bereits von ALLSTAY 4.0. Sie kommen aus Indien, China und Paraguay sowie aus europäischen Ländern und wollen sich auf globale Logistik oder internationales Management spezialisieren. 

Lars Meierling sieht eine große Chance für Unternehmen: „Die Firmen können auf Master-Absolventen zurückgreifen, die bereits die deutsche Sprache und Kultur sowie einige Regeln der Arbeitswelt kennen. Den Integrationsprozess muss das Unternehmen dadurch nicht mehr leisten.“

Begleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Bernd Benikowski aus dem Fachbereich Sozialwissenschaft. Unter anderem durch kulturellen Austausch will er die Integration auf allen Ebenen erreichen, im sozialen und wirtschaftlichen Kontext. Das Ziel ist also klar gesteckt: Vernetzung und interkulturelle Verständigung, um Zukunftsperspektiven zu schaffen.

fh-hamm.de

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